Tarifvertrag avr (ost) des diakonischen werkes der ekm

Diözesan- und Pfarrwerke der Nächstenliebe, die zu den Hauptaufgaben der Bischöfe und Priester gehören, werden von ihnen, wie die Tradition bezeugt, den Dienern im kirchlichen Dienst, d.h. den Diakonen, anvertraut. (148) So ist auch der Dienst der Nächstenliebe in der christlichen Erziehung; in der Ausbildung von Predigern, Jugendgruppen und Laiengruppen; das Leben in all seinen Phasen zu fördern und die Welt nach der christlichen Ordnung zu verändern. (149) In all diesen Bereichen ist der Dienst der Diakone besonders wertvoll, da heute die geistigen und materiellen Bedürfnisse des Menschen, auf die die Kirche zu reagieren hat, stark diversifiziert sind. Sie sollten sich daher bemühen, allen Gläubigen ohne Diskriminierung zu dienen, während sie sich besonders um das Leidende und die Sündigen kümmern. Als Diener Christi und seiner Kirche müssen sie in der Lage sein, alle Ideologien und engen Parteiinteressen zu überwinden, damit sie der Sendung der Kirche nicht ihre Kraft, die Liebe Christi, nehmen. Die Diakonie sollte den Menschen zu einer Erfahrung der Liebe Gottes bringen und ihn zur Bekehrung bewegen, indem sie sein Herz dem Werk der Gnade öffnet. Aus der Sicht der Disziplin, mit diakonischer Ordination, wird der Diakon in eine bestimmte Kirche oder persönliche Prälatur eingeweiht, deren Dienst er als Geistlicher in ein religiöses Institut des geweihten Lebens oder eine klerikale Gesellschaft des apostolischen Lebens aufgenommen wurde. (13) Die Inkardination stellt nicht etwas dar, das mehr oder weniger zufällig ist, sondern ist typischerweise ein ständiges Dienstverbundenheit für einen konkreten Teil des Volkes Gottes. Dies beinhaltet eine kirchliche Mitgliedschaft auf rechtlicher, affektiver und spiritueller Ebene sowie die Verpflichtung zum Ministerdienst.

11. In ihrer kanonischen Disziplin erkennt die Kirche das Recht der Diakone an, untereinander Vereinigungen zu bilden, um ihr geistliches Leben zu fördern, karitative und fromme Werke zu verrichten und andere Ziele zu verfolgen, die mit ihrer sakramentalen Weihe und Mission im Einklang stehen. (52) Wie bei anderen Geistlichen ist es Diakonen nicht gestattet, Eine Vereinigung oder Gruppe, auch nicht zivilrechtlich, zu gründen, daran teilzunehmen oder Mitglieder zu sein, was mit dem Schreibstaat unvereinbar ist oder die sorgfältige Erfüllung ihrer Ministeraufgaben behindert. Sie sollen auch alle Vereinigungen meiden, deren Art, Ziele und Methoden heimtückisch für die volle hierarchische Gemeinschaft der Kirche sind. Ebenso sollen Vereinigungen vermieden werden, die der Identität des Diakonats und der Erfüllung seiner Pflichten für den Dienst der Kirche schaden, sowie jene Gruppen oder Vereinigungen, die gegen die Kirche vorgehen. (53) Die ständigen Diakone dieser Diözese leisten einen unschätzbaren Dienst bei der Besuche von Kranken und Heimkindern, der Vorbereitung von Paaren auf die Ehe, der Lehre in der RCIA und glaubensbildenden Programmen, der Verkündigung des Evangeliums, der Taufe, der Amtsamisierung bei Hochzeiten und Wecken, der Unterstützung am Altar, der Durchführung administrativer Aufgaben und vieles mehr. Aber von all diesen Formen des diakonischen Dienstes ist es der Dienst der Nächstenliebe – den Schwächsten, den Schwächsten, den Leidenden, denen, die nach herzlicher Fürsorge hungern, aber auch nach dem beruhigenden Licht des christlichen Glaubens und der Wahrheit -, das im Mittelpunkt ihrer Berufung zum ständigen Diakonat steht. Wenn er sich für die Wiederherstellung des ständigen Diakonats entscheidet, wird er darauf achten, eine geeignete Katechese zu diesem Thema zu fördern, sowohl unter Laien als auch bei Priestern und Ordensleuten, so dass der diakonische Dienst vollständig verstanden werden kann.

Darüber hinaus wird er für die Schaffung der für die Ausbildung erforderlichen Strukturen und für die Nominierung geeigneter Mitarbeiter sorgen, die ihm helfen, indem er direkt für die Bildung verantwortlich ist, oder sich je nach den Umständen dazu verpflichten, die Formationsstrukturen anderer Diözesen oder der Region oder der Nation zu nutzen.